Im ältesten Teil des britischen Parlaments, in Westminster Hall, hat Premierminister Keir Starmer ein feierliches Fastenbrechen (Iftar) veranstaltet und dabei Muslime als „das Gesicht des modernen Britanniens“ bezeichnet. Der Ort ist sozusagen das Heiligtum der Heiligtümer der britischen Politik, wo zuletzt Königin Elisabeth II. zu Grabe getragen wurde und zahllose historische Reden gehalten wurden.
Die Muslime seien Teil der britischen „Erfolgsgeschichte, wo es um Vielfalt geht“, sagte Starmer weiter, beispielsweise im Geschäftsleben, in der Kunst, im Erziehungswesen oder dem öffentlichen Dienst des Landes. Großbritannien sei heute „eine Gemeinschaft von Gemeinschaften, in der Muslime an vorderster Front der britischen Geschichte stehen“. Vor ihm standen hunderte muslimische Abgeordnete, Gemeindevertreter, Aktivisten und Gäste. Starmer sprach von der „sehr schwierigen Zeit“, die Muslime im Vereinigten Königreich wegen des Konflikts in Gaza durchleben würden.
Aber damit noch nicht genug des Honig-um-den-Bart-des Propheten-Schmierens. Starmer hob zudem hervor, dass seine Regierung sich auf keinen Fall am angehenden Iran-Krieg beteiligen werde, und das trotz eines Drohnenangriffs auf den britischen RAF-Stützpunkt Akrotiri auf Zypern. Starmer ist der zweite Premier neben dem Spanier Pedro Sànchez, der den USA und Israel die Benutzung seiner Stützpunkte nicht erlaubte, etwa auf Zypern oder der Insel Chagos im Indischen Ozean. Auch er musste deshalb harsche Kritik von Donald Trump entgegennehmen.
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