Eine neue Umfrage des argentinischen Umfrageinstituts Isasi-Burdman sagt dem argentinischen Präsidenten Javier Milei gute Werte für die kommende Präsidentschaftswahl im Oktober 2027 voraus. Laut der Umfrage, die am Sonntag veröffentlicht wurde, würde der „Kettensägen“-Präsident in der ersten Wahlrunde 42 Prozent der Stimmen erhalten und damit 20 Prozent Vorsprung vor seinem ärgsten Konkurrenten haben, wohl einem der drei wahrscheinlichen peronistischen Präsidentschaftskandidaten.
Dabei handelt es sich entweder um die ehemalige Präsidentin Cristina Kirchner, den ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Sergio Massa (gegen den Milei bereits 2023 gewonnen hat) oder den Gouverneur der Provinz Buenos Aires, Axel Kicillof. Gegen einen der drei müsste Milei der Umfrage nach dann in einer Stichwahl antreten – angesichts des deutlichen Vorsprungs in der ersten Runde wäre er jedoch klar favorisiert.
Abseits von Milei und den Peronisten hat keine andere politische Fraktion Stand jetzt Chancen auf die Präsidentschaft: Der Kandidat einer Allianz der regionalistischen Vereinigten Provinzen und der liberal-konservativen Juntos por el Cambio, eines Partners Mileis, würde nur auf vier Prozent der Stimmen kommen. Der Kandidat der trotzkistischen Wahlallianz Linke Arbeiterfront würde unterdessen auf fünf Prozent kommen. Andere Kandidaten würden neun Prozent erhalten. 20 Prozent der Wähler sind noch unentschlossen. Milei könnte also auch noch auf über 50 Prozent steigen, sollten sich genug Unentschlossene für ihn entscheiden.
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