Bundesumweltminister Carsten Schneider hat eine Verbindung zwischen Migration und der Energiewende hergestellt. Deutschland brauche Einwanderung, um die Energiewende erfolgreich voranzubringen, drückte der SPD-Politiker in seiner Rede auf dem Energiewendekongress der Deutschen Energie-Agentur aus.
„Die zentralen Fragen für das nächste Jahrhundert sind Klimaschutz und Migration, Steuerung der Migration, aber eben auch: Demografie“, sagte Schneider. „Deutschland ist das zweitälteste Land der Welt. Und ein Land, das älter ist, von der Bevölkerung her, und das nicht wächst, das ist auch nicht innovativ. Deshalb sind wir darauf angewiesen, dass viele junge Leute aus der ganzen Welt zu uns kommen und diese Republik bunter und stärker machen.“
Dies gelte gerade in Regionen, in denen Menschen wegziehen würden – „aufgrund von Nicht-Transformation oder von wirtschaftlicher Schwäche.“ Dort könnten Zuwanderer gemeinsam mit der Energiewende für neuen Aufschwung sorgen. „Diese Regionen können auch wieder zurückkommen zur Stärke. Auch mit Windrädern und Solarfeldern und grünen Wasserstoffanlagen. Das kann neues industrielles Leben ermöglichen, neue Jobs, die genau dort entstehen, wo sie gebraucht werden“, erklärte Schneider.
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