„Eine Begleiterin ist direkt umgeworfen worden, getreten worden. Mich hat man auch angesprungen, getreten“, schildert der Rentner Dieter Beinhorn den Angriff von vier Jugendlichen auf sich und seine Begleiter am 9. August im nordrhein-westfälischen Bad Salzuflen. Der dritte Begleiter des 68-Jährigen sei gar „mit Steinen beworfen worden“, gibt der Rentner gegenüber RTL an. Nach Angaben Beinhorns hätten die Täter während des Angriffs die Opfer beleidigt und unter anderem „Scheiß Deutsche“ gerufen.
Der Rentner wollte sich gerade auf den Heimweg von einem Weinfest begeben und ein Taxi rufen, als die vier Jugendlichen ihn und seine Begleiter unvermittelt attackierten. Bei dem Angriff wurden Beinhorn, der einen Herzschrittmacher trägt, und seine weibliche Begleitung zu Boden gestoßen, wobei sich die Opfer leicht verletzten. „Es hätte auch anders ausgehen können“, warnt der 68-Jährige im Rückblick, „Ich hätte gegen einen Blumenkasten fliegen können, mit dem Genick… Also: einfach Glück gehabt, dass nicht mehr passiert ist“.
Nach Angaben Beinhorns hätten die Täter schlecht Deutsch gesprochen und besaßen vermutlich einen Migrationshintergrund. „Die waren weder auf Droge noch betrunken“, schildert der Rentner und resümiert: „Die waren einfach aggressiv. Ich weiß nicht, warum“. Auf Anfrage von Apollo News gab die Polizei an, dass aktuell Ermittlungen gegen zwei Tatverdächtige laufen. Diese befinden sich allerdings noch auf freiem Fuß. Des Weiteren bestätigte die Polizei Apollo News, dass es sich bei den Begleitern von Beinhorn um eine 53-jährige Frau und einen 65-jährigen Mann handelt.
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