Nike soll weiße Mitarbeiter gezielt benachteiligt haben – zu diesem Schluss kommt die US-amerikanische Antidiskriminierungsbehörde Equal Employment Opportunity Commission (EEOC), die nun Ermittlungen gegen den weltweit größten Sportartikelhersteller eingeleitet hat.
Konkret will die EEOC prüfen, ob Nike im Rahmen seiner Programme für Diversität, Gleichstellung und Inklusion (DEI) weiße Angestellte und Bewerber diskriminiert hat. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob diese Personengruppe in besonderem Maße von Entlassungen betroffen war.
Die Ermittlungen wurden dabei nicht durch Anzeigen von Nike-Mitarbeitern ausgelöst. Ausgangspunkt war eine sogenannte „Commissioner’s Charge“, die von der Vorsitzenden der EEOC, Andrea Lucas, initiiert wurde. Bereits zuvor hatten Organisationen wie America First Legal während der Amtszeit des damaligen US-Präsidenten Joe Biden formelle Beschwerden gegen mehrere Großkonzerne bei der EEOC eingereicht – darunter auch gegen Nike.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











