US-Vizepräsident JD Vance besucht Ungarn wenige Tage vor der dortigen Parlamentswahl. Am Budapester Flughafen wurde er vom Außenminister des Landes, Péter Szijjártó, empfangen. Am Dienstagmittag traf sich der Republikaner mit Ministerpräsident Viktor Orbán – am frühen Nachmittag gab es eine gemeinsame Pressekonferenz der beiden.
Bei der gemeinsamen Pressekonferenz betonten der Ungar und der Amerikaner demonstrativ die guten ungarisch-amerikanischen Beziehungen. Seit Donald Trumps Wahl zum US-Präsidenten seien diese in eine „goldene Ära“ eingetreten, so Orbán. Der Ministerpräsident betonte, dass ein US-Vizepräsident Ungarn zuletzt vor 35 Jahren besucht habe – Vance sei der hochrangigste US-Gast seit über 20 Jahren.
Sowohl Orbán als auch Vance thematisierten vermeintliche „ausländische Wahleinmischung“ in die Parlamentswahl. Der US-Vizepräsident warnte: „Das ist einer der schlimmsten Fälle von ausländischer Wahleinmischung, die ich gesehen habe.“ Er wirft der EU – den „Bürokraten in Brüssel“, wie Vance es formuliert – Einflussnahme zugunsten des ungarischen Oppositionsblocks um Péter Magyar vor.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











