Wenn der US-amerikanische Vizepräsident JD Vance eine Ansage macht, schlägt der Blitz ein. „Die Bekämpfung der freien Meinungsäußerung wird unsere Zivilisation zerstören“, erklärte Vance in einem aufsehenerregenden Interview mit dem konservativen US-Nachrichtensender „Fox News“ über seinen Einsatz für die Meinungsfreiheit und das Recht auf freie Rede. Amerika und Europa könnten es mit äußeren Bedrohungen aufnehmen, „solange wir im Inneren stark sind“. Deshalb werde er weiterhin für Sicherheit und Schutz und gegen Zensur kämpfen.
Die größte Gewaltursache in Europa bestehe in der Masseneinwanderung und in Migranten, die sich nicht integrieren wollten, Menschen töteten und mit Autos durch Weihnachtsmärkte rasten. Die politischen Verantwortlichen in Europa zögen daraus aber nicht etwa die Konsequenz, ihre Grenzen zu sichern, sondern versuchten vielmehr, ihre eigenen Bürger mundtot zu machen: „Das ist eine Gefahr in Europa, das war eine Gefahr unter Joe Biden in den Vereinigten Staaten von Amerika.“
Vance bekräftigt ausdrücklich seine Worte vor der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar: „Wenn Sie Angst vor Ihren eigenen Wählern haben und vor ihnen davonlaufen, dann gibt es nichts, was Amerika für Sie tun kann.“ Die Bedrohung, die ihm im Bezug auf Europa die meisten Sorgen bereite, hatte Vance in München ausgeführt, sei weder Russland noch China noch ein anderer auswärtiger Akteur, sondern die Bedrohung von innen durch das Abrücken von fundamentalen Werten, die Europa mit den USA teile.
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