Die USA und die Ukraine haben am Sonntag in Florida über zentrale Punkte eines möglichen Friedensabkommens mit Russland verhandelt. Schwerpunkt der mehrstündigen Gespräche war die Frage, wo unter einem möglichen Waffenstillstand eine neue De-facto-Grenze zwischen ukrainisch und russisch kontrollierten Gebieten verlaufen könnte. Beide Delegationen bezeichneten die Beratungen als schwierig und zugleich produktiv.
Das Treffen fand im Shell-Bay-Club nahe Miami statt. Nach Angaben von Axios begann die Runde im erweiterten Format und wurde nach etwa einer Stunde auf jeweils drei Unterhändler verkleinert. Die USA wurden durch US-Außenminister Marco Rubio, den Sondergesandten Steve Witkoff und Trumps Berater Jared Kushner vertreten. Die ukrainische Delegation bestand aus Sicherheitsratschef Rustem Umerov, Generalstabschef Andrii Hnatow und dem stellvertretenden Militärgeheimdienstchef Wadym Skibizkyj.
Rubio sagte gegenüber Reuters, es sei „viel Arbeit“ nötig, sprach aber von einem erneut „produktiven und nützlichen Treffen“. Er erklärte: „Es geht nicht nur um die Bedingungen, die die Kämpfe beenden. Es geht auch um die Bedingungen, die die Ukraine langfristig aufstellen.“ Rubio sprach von einem „delikaten“ Prozess mit „vielen beweglichen Teilen“.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











