Nach einer Demonstration in Hamburg, bei der Tausende aus Solidarität mit Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes wegen Vorwürfen einer „virtuellen Vergewaltigung“ auf die Straße gingen, meldet sich der Vater eines realen Mordopfers zu Wort. Michael Kyrath, dessen Tochter Ann-Marie 2023 bei der Messerattacke von Brokstedt getötet wurde, kommentiert die Veranstaltung mit bitteren Worten.
In einem Beitrag auf X schreibt Kyrath, für seine Tochter und allle anderen Opfer tödlicher Gewalt habe es keine Demo“gegeben. Weder Musiker noch Politiker hätten sich öffentlich engagiert, niemand sei aus Angst um Kinder auf die Straße gegangen.
Kyrtah wörtlich: „Für unsere Kinder gab es keine Demo….kein Musiker hat ein Konzert angeboten… kein Politiker hat geweint… keine Oma ist aus Angst um ihre Enkel auf die Straße gegangen! In der digitalen Welt scheinen viele vergessen zu haben, dass analoge Gewalt nicht bei Belieben auf Knopfdruck abzuschalten ist – und wie in unzähligen Fällen zu einem endgültigen, nicht revidierbarem Ergebnis geführt hat!“
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