Wie woke Promis Vergewaltigungsopfer Gisèle Pelicot für ihre eigene Agenda umwerben

vor 5 Monaten

Wie woke Promis Vergewaltigungsopfer Gisèle Pelicot für ihre eigene Agenda umwerben
Bildquelle: NiUS

Sie hat unglaubliche Verbrechen überlebt und gilt als mutige Heldin: Gisèle Pelicot.

Zehn Jahre lang wurde Gisèle Pelicot von ihrem eigenen Ehemann betäubt und vergewaltigt. Der Elektriker lud per Internet Dutzende andere Männer ein, seine Frau zu missbrauchen, und filmte die Taten auch noch. Ihre Geschichte hat Gisèle Pelicot jetzt in einem 256 Seiten dicken Buch niedergeschrieben: „Eine Hymne an das Leben: Die Scham muss die Seite wechseln“ erscheint am 17. Februar in Pelicots Heimat Frankreich sowie in Deutschland und 20 weiteren Ländern.

Und so fliegt vor knapp sechs Jahren alles auf: Am 2. November 2020 wird ein Mann in einem kleinen Supermarkt im südfranzösischen Mazan von einem Mitarbeiter dabei erwischt, wie er drei Frauen unter den Rock filmt. Durch Zufall kommt die Polizei Dominique Pelicot und seinen monströsen Verbrechen auf die Spur: Ein Jahrzehnt lang hat er seiner Frau starke Medikamente ins Essen gerührt und sie dann von Fremden vergewaltigen lassen. Erst, als die Polizei Fotos und Videos beschlagnahmt, die der Handwerker selbst gemacht hat, wird klar, was Gisele angetan wurde. In ihrem Buch erzählt die Mutter dreier erwachsener Kinder von dem Schock und den Zerreißproben für die Familie. So muss immer noch geklärt werden, ob auch ihre Tochter Caroline Opfer von Missbrauch wurde.

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