Unionsfraktionschef Jens Spahn hat die Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Migration verteidigt und Kritiker aus Grünen, SPD, Linken und Medien scharf attackiert. In einem Interview mit Bild sagte Spahn: „Der Bundeskanzler hat doch eigentlich etwas ausgesprochen, was jeder sieht, wenn er durch Duisburg geht, aber übrigens auch, wenn er durch manche mittelgroße deutsche Stadt geht. Irreguläre Migration hat etwas verändert.“
Spahn führte Beispiele an: „Schauen Sie sich einen Hauptbahnhof an, in Duisburg, in Hamburg, in Frankfurt. Verwahrlosung, Drogendealer, junge Männer, meistens mit Migrationshintergrund, meistens Osteuropa oder arabisch-muslimischer Kulturraum. Das hat auch mit irregulärer Migration zu tun, wie es in unseren Innenstädten, auf den Marktplätzen ausschaut.“
Merz hatte in Potsdam auf eine Frage zur AfD-Strategie gesagt, die Bundesregierung sei in der Migrationspolitik „sehr weit“. Anschließend fügte er hinzu: „Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen.“
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