„Verschiedene Punkte“: Laut Fernandes soll Ulmen selbst keine Deepfakes erstellt haben

vor 3 Monaten

„Verschiedene Punkte“: Laut Fernandes soll Ulmen selbst keine Deepfakes erstellt haben
Bildquelle: Apollo News

Die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes hat gegenüber Nius klargestellt, dass ihr Ex-Ehemann Christian Ulmen keine sexualisierten Deepfakes verbreitet haben soll. Fernandes wirft Ulmen vor, in ihrem Namen über Jahre hinweg Fake-Profile betrieben und über diese pornografisches Material verbreitet zu haben, das vorgeblich sie zeigen soll. In der kolportierten Berichterstattung wird der Fall wiederholt so dargestellt, als habe Ulmen entsprechende Deepfakes erstellt und verbreitet. Bei dem in Rede stehenden Material soll es sich jedoch nicht um Deepfakes handeln.

Auf Nachfrage von Nius stellt Fernandes klar, dass die Verbreitung von sexualisierten Deepfakes, die sie zeigen sollen, und die Vorwürfe gegen Ulmen voneinander zu trennen seien: „Das sind verschiedene Punkte. Zum einen gibt es Menschen, die Deepnudes von mir online gestellt haben, zum anderen gibt es die pornografischen Videos, die der Täter (gemeint ist offenbar Ulmen, Anm. d. Red.) unter meiner Identität verschickt hat. Hierüber haben uns Männer informiert, die die Echtheit dieses Profils anzweifelten.”

Die Angelegenheit ist seit vergangenem Donnerstag Gegenstand landesweiter Berichterstattung, nachdem Fernandes die gegen Ulmen erhobenen Vorwürfe in einer Spiegel-Story veröffentlicht hat. Am Tag der Veröffentlichung äußerte sich Fernandes zudem über Instagram zu dem Vorgang. Auch hier gab sie an, dass von den mutmaßlich durch Ulmen betriebenen Fake-Profilen „(falsche) Nacktfotos und Sexvideos” geteilt wurden, die „privat anmuten und so wirken sollten, als habe ich mich selbst nackt abfotografiert“. Von sexualisierten Deepfakes oder KI-generiertem Bildmaterial ist nicht explizit die Rede, die Formulierung schließt die Interpretation als solche aber auch nicht aus.

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