Von den rund 700 Afghanen in Pakistan, die eine Aufnahmezusage für Deutschland besitzen und vom Bundesinnenministerium ein Geldangebot für einen Verzicht auf die Einreise erhalten haben, haben 62 Personenzugestimmt. Das teilte eine Sprecherin des Ministeriums der Deutschen Presse-Agentur mit.
Wörtlich sagte sie: „Bisher haben zehn Prozent der Angeschriebenen, das entspricht 62 Personen, die Bereitschaft erklärt, das Angebot anzunehmen.“ Zu weiteren Fällen bestehe Kontakt, eine endgültige Entscheidung liege dort aber noch nicht vor. Die gesetzte Frist für eine Rückmeldung war in der Nacht auf Dienstag abgelaufen.
Ingesamt warten rund 1.900 Afghaninnen und Afghanen in Pakistan auf eine Ausreise. Seit dem Amtsantritt der schwarz-roten Koalition wurden fünf Flüge nach Deutschland organisiert. Zuletzt reisten am 11. November elf Personen ein.
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