Am Freitagabend wurde ein großes Wahlwerbemotiv des grünen Kanzlerkandidaten Robert Habeck auf das Siegestor projiziert, ohne dass dafür eine Genehmigung vorlag. Wie BR24 nun berichtet, musste die Polizei die Projektion aufgrund dieser fehlenden Genehmigung abschalten.
Über dem historischen Schriftzug des Siegestors, der lautet: „Dem Sieg gewidmet, im Krieg zerstört, zum Frieden mahnend“, erschien das Gesicht von Habeck. Darunter prangten die Slogans „Bündniskanzler. Ein Mensch. Ein Wort“, die auf das Tor projiziert wurden – eine Wahlwerbung, die den gesamten Bogen einnahm.
Laut der Münchner Plakatierungsverordnung ist es jedoch erforderlich, dass solche Darstellungen im öffentlichen Raum zuvor genehmigt werden. Die Polizei stellte fest, dass die verantwortliche Firma keine entsprechende Genehmigung vorweisen konnte. Die Münchner Grünen erklärten, von der Aktion nichts gewusst zu haben.
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