Warum es kein Menschenrecht auf Abtreibung geben kann

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Warum es kein Menschenrecht auf Abtreibung geben kann
Bildquelle: Tichys Einblick

Um es gleich vorwegzunehmen: „Mehr als ein Zellhaufen – Wie wir konstruktiv über Abtreibung sprechen können“ ist ein Meisterwerk. Seine Verfasserin, Sabina Scherer, geboren 1990, ist Psychologin. Während ihrer Elternzeit startete sie den Podcast „Ein Zellhaufen spricht über Abtreibung“. Dessen Erfolg bescherte ihr eine Einladung in die ZDF-Sendung „13 Fragen“, in der sie ebenfalls bestach. Nun schreibt „der Zellhaufen“ auch noch. Und wie: Klar, kompetent, mit bestechender Logik und gleichwohl empathisch. Konstruktiv statt destruktiv, wertschätzend statt verurteilend.

Gegliedert ist „Mehr als ein Zellhaufen – Wie wir konstruktiv über Abtreibung sprechen können“ in drei Teile. Der erste und umfangreichste stellt in 14 Kapiteln die wichtigsten Argumente von Abtreibungsbefürwortern vor und widerlegt sie. Diskutiert werden dabei Fragestellungen wie die, ob der Embryo (zunächst biologisch und später auch philosophisch) als Mensch betrachtet werden muss, wie sich das „Recht auf Leben“ und das „Recht auf Selbstbestimmung“ zueinander verhalten und warum es kein „Menschenrecht“ auf Abtreibung geben kann.

Oft geht es dabei jeweils nur um ein einziges Argument. Ab und an steht ein solches Argument aber auch stellvertretend für eine ganze Reihe ähnlich gelagerter, worauf Scherer, so etwa bei ihrer Widerlegung der sogenannten „Ha – erwischt!“-Argumente oder auch der Zurückweisung von „Ad-hominem“-Argumenten, dann auch hinweist. Am Ende jedes Kapitels gibt es eine „Kurz und knapp“ genannte Zusammenfassung der wichtigsten Punkte.

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