Das Gesundheitsministerium hat zusammen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einen Musterhitzeplan vorgelegt. Bei öffentlichen Sportveranstaltungen wird darin ein Grill- und Alkoholverbot empfohlen, um „besser vor hitzebedingten Gesundheitsrisiken zu schützen“. Das sei nötig, weil „jede Sportart, jeder Verband und jeder Verein“ künftig „mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert“ sein werde – mit Hitzewellen.
Laut dem 13-seitigen Dokument, das der Neuen Osnabrücker Zeitung vorliegt, soll bei Wettkämpfen im Freien deshalb „auf Ausschank von alkoholischen, stark zuckerhaltigen, koffein- oder taurinhaltigen Getränken“ verzichtet werden. Außerdem sei bei der Bewirtung „offenes Feuer/Grill zu vermeiden“. Weitere Maßnahmen umfassen die Verkürzung von Winter- und die Verlängerung von Sommerpausen.
Bei Hitzewellen sollen Sportstätten, die besonders exponiert sind, geschlossen werden. Für Sportler soll es gemeinsame Pulskontrollen geben, um Überlastung zu verhindern. Zudem sollen Kriterien festgelegt werden, gemäß denen Veranstaltungen abgebrochen werden, wenn es zu warm ist.
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