Weil Denis Scheck in der ARD-Sendung Druckfrisch unter anderem das neu erschienene Buch der Autorin Sophie Passmann als „Wasserstandsmeldungen aus den Seichtgebieten eines trüben Bewusstseins“ bewertete, sieht sich der Literaturkritiker jetzt Sexismus-Vorwürfen ausgesetzt.
„Dieser Verriss hat mich sehr beschäftigt, weil der sehr böse war, aber vor allem sehr sexistisch“, beklagte die Autorin Passmann die Besprechung von Scheck in einem Video auf Instagram. Passmann unterstellt Scheck, Bücher, „die von weiblichen Lebensthemen“ handeln, prinzipiell herablassend zu behandeln.
Zudem hat sich auch die Autorin Ildikó von Kürthy über Schecks Rezension ihres Buches in einem Beitrag in der Zeit beschwert. Unter anderem hatte Scheck, der die Sendung seit über 20 Jahren moderiert, erklärt, er sehe in Kürthys Buch „Nachrichten aus der Schnatterzone einer Damentoilette auf einer Hochzeit“. Diese Kritik bezeichnet Kürthy als „eine Verachtung der lesenden und schreibenden Frauen“.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











