An der polnisch-ukrainischen Grenze kommt es ausgerechnet über Weihnachten zu massiven Verkehrsstaus – und zwar nicht aus der Ukraine heraus, sondern hinein. Zehntausende vor dem Krieg geflohene Ukrainer, die sich in Westeuropa aufhalten, machen sich über die Feiertage auf den Weg zurück in ihre Heimat – zumindest temporär, berichtet die WELT. Ukrainer, die in Deutschland leben, finanzieren diesen Heimaturlaub aus Sozialleistungen, bezahlt vom Steuerzahler.
Vor Ort schilderte Christoph Wanner, Reporter der WELT, die Lage eindrücklich. Wörtlich sagte er: „Wir sind jetzt hier an der polnisch ukrainischen Grenze und hier sind gigantische Staus. Zum Teil dauert es bis zu 24 Stunden, bis man von Polen die Grenze überqueren kann in die Ukraine.“ Nach Wanners Angaben wollen „Zehntausende Ukrainer“ über die Weihnachtsfeiertage und zum Jahreswechsel zurück, um „diese Feste mit ihren Freunden und Angehörigen zu feiern“. Daraus erklärten sich die extremen Wartezeiten an den Grenzübergängen.
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