Der Energietechnikkonzern Siemens Energy investiert angesichts des stark steigenden Strombedarfs durch den Boom von KI-Rechenzentren rund 1 Milliarde US-Dollar in den Ausbau seiner US-Produktion. Geplant sind Erweiterungen bestehender Standorte in fünf Bundesstaaten sowie ein neues Werk in Mississippi. In den kommenden Jahren sollen etwa 1.500 Arbeitsplätze entstehen.
Das Unternehmen sieht seine Rolle vor allem in der Herstellung von Komponenten für Hochspannungsnetze. Im Fokus stehen zusätzliche Kapazitäten für Transformatoren, die für den Stromtransport über große Entfernungen benötigt werden. In Charlotte (North Carolina) werden Fertigungs- und Servicekapazitäten ausgebaut, in Orlando (Florida) entsteht unter anderem ein Labor für digitale Netztechnologien mit KI in Zusammenarbeit mit dem Chipentwickler Nvidia.
Ein Teil der Gasturbinenfertigung soll lokal erfolgen, die Hauptproduktion bleibt laut Mitteilung in Berlin. Siemens Energy beschäftigt nach eigenen Angaben rund 12.000 Mitarbeiter in den USA.
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