Vollmundig verkündete Wolfram Weimer, die Filmförderung auf 250 Millionen Euro jährlich verdoppelt zu haben. In der aktuellen Förderrunde findet nun auch der Film „Spross“. Er handelt von der unmöglichen Liebe zwischen dem 12-jährigen Orlando und seiner Mitschülerin Freya, die von Freyas „völkische Siedler“-Familie verhindert wird. Für den Polt gibt es 740.000 Euro staatliche Förderung.
Es ist schon ein bisschen wie Romeo & Julia. Anstelle der Montagues und Capulets, die sich hassen und die Liebe ihrer Sprösslinge verhindern, sind es nun bloß die Familien von Orlando und Freya, die miteinander rivalisieren und die Liebe der Kinder verunmöglichen.
Dabei kommen Freya und Orlanda eigentlich ganz gut miteinander aus, sogar sehr gut. In der Beschreibung des Films heißt es: „Die beiden streunen durch die Natur und ihr Dorf und alles könnte immer so weitergehen.“ Die Sache ist nur: „Freya stammt aus einer Familie Völkischer Siedler.“
Verhindert die „Völkischer Siedler“-Familie von Freya aktiv die Liebe der zwei unschuldigen Kinder? Oder sind es Orlando und seine Familie, die nicht damit leben können, dass Freyas Eltern völkische Siedler sind? Es ist nicht ganz klar. In einer zweiten Beschreibung des Films ist von Orlando die Rede, der „entdeckt, dass sie [Freya] aus einer Familie völkischer Siedler stammt“.
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