Wenige Tage nach dem Messerangriff eines Afghanen am Würzburger Hauptbahnhof, bei dem drei Menschen verletzt wurden, planen die „Omas gegen rechts Würzburg“ unweit des Tatorts eine Menschenkette. „Hand in Hand zeigen wir: Würzburg steht für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt“, heißt es in dem Aufruf, den die Gruppe auf Instagram veröffentlicht hat.
Die Menschenkette soll am kommenden Samstag rund ums Rathaus stattfinden. Geplant ist eine geschlossene Kette entlang der Rückermainstraße, der Langgasse und der Karmelitenstraße. Die Veranstaltung ist bereits seit längerer Zeit vorgesehen und steht im Zusammenhang mit den anstehenden Kommunalwahlen am 8. März. Aufgrund der aktuellen Zustimmungswerte der AfD ist als Startzeit „fünf vor zwölf“ angesetzt – als symbolisches Zeichen für die aus Sicht der Veranstalter gefährdete Demokratie.
„Rechtsextremes, rassistisches und menschenverachtendes Gedankengut hat in unserem Rathaus keinen Platz. (…) Lasst uns gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen demokratie- und verfassungsfeindliche Einflussnahme in unseren Stadtrat setzen“, heißt es weiter in dem Aufruf. Musikalische Unterstützung soll die Veranstaltung durch den Würzburger Knabenchor erhalten.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











