Am 2. November 2025, einem Sonntag, betritt kurz vor Mitternacht ein Mann mit einem Messer in der Hand das gemeinsame Schlafzimmer und sticht dort insgesamt 43-mal auf seine schlafende Frau ein. Die tiefen Stich- und Schnittverletzungen führen bei der Frau zu massivem Blutverlust, an dem sie binnen einer Viertelstunde stirbt. Während der Tat schlafen die sechs und zehn Jahre alten Kinder des Ehepaares im Kinderzimmer direkt daneben. Als die Frau tot ist, ruft ihr Mann den Notruf und sagt lapidar: „Ich habe meine Frau tot gemacht.“
Das ist eine traurige und gewiss auch tragische Geschichte, aber keine außergewöhnliche, denn je nach Jahr werden in Deutschland 120 bis 160 Frauen von Ehemännern, Partnern oder Ex-Partnern umgebracht. Zu etwas Besonderem wird diese Geschichte erst, wenn man die näheren Umstände kennt. Das beginnt damit, dass das Verbrechen sich in einem heruntergekommenen Wohnblock in der Ernst-Reuter-Siedlung im notorisch hässlichen Ludwigshafen abgespielt hat. Das setzt sich fort, wenn man weiß, dass Umut K. (39), der Täter, und Dilan K. (37), seine Ehefrau, Türken oder Deutsche mit türkischen Wurzeln sind.
Nun zeigen schwer auffindbare Daten des Bundeskriminalamts, die der Migrationsforscher Ruud Koopmans glücklicherweise trotzdem ausgegraben hat (Ruud Koopmans: Das verfallene Haus des Islam. Die religiösen Ursachen von Unfreiheit, Stagnation und Gewalt, München 2019), dass 36 Prozent der Tatverdächtigen bei häuslicher Gewalt in Deutschland Ausländer sind, obwohl ihr Anteil an der Bevölkerung gerade einmal 15 Prozent ausmacht. Das Bundesfamilienministerium weiß außerdem, dass 18 Prozent der Frauen türkischer Herkunft Opfer körperlichen, sexuellen oder psychischen Missbrauchs durch den eigenen Partner werden, verglichen mit 5 Prozent bei Frauen ohne Migrationshintergrund. Das muss auch der Grund sein, warum 70 Prozent der Frauen in deutschen Frauenhäusern einen Migrationshintergrund haben.
Ein Blick über Ludwigshafen
Den deutschen Qualitätsmedien sind solche Daten furchtbar peinlich, weil sie zu zeigen scheinen, dass Migranten besonders gewalttätig sind, weshalb sie nie veröffentlicht werden. Fast noch peinlicher ist aber die Tatsache, dass migrantische Männer viel öfter als ihre deutschen Mitmänner die eigenen Ehefrauen umbringen und dies oft aus den nichtigsten Anlässen. Das ist auch in dem aktuell vor dem Landgericht Frankenthal (12 km von Ludwigshafen, 18 km von Mannheim) verhandelten Fall so: Dilan K. hatte ihren Mann bereits 2023 wegen Körperverletzung angezeigt, weil er ihr „mit einer Holzkiste auf den Kopf geschlagen hatte“, die Anzeige jedoch – möglicherweise auf Druck der Familie – wieder zurückgezogen. Im Jahr 2025 aber, nach Jahren lautstarker Streitereien, die den Nachbarn nicht verborgen geblieben waren, wollte die Frau sich endgültig von ihrem Mann trennen. Was dieser nicht akzeptierte, weshalb er sie erstach.
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