Wenn die Wende unser Ende wird

vor 10 Monaten

Wenn die Wende unser Ende wird
Bildquelle: Tichys Einblick

Mit der Energiewende ist den Grünen im einstigen Land der Dichter, Denker und weltweit hoch angesehenen Ingenieure etwas Unglaubliches gelungen. Sie haben es in jahrzehntelanger Wiederholung teils wirklichkeitsfremder Glaubenssätze geschafft, Millionen von Deutschen das Märchen erfolgreich einzureden, dass, wenn man nur konsequent genug genau das Gegenteil von dem macht, was unsere Vorfahren gemacht haben, die das Land durch mehr Effizienz zu Wohlstand gebracht haben, indem man also dementsprechend mit Subventionen auf Ineffizienz umsteigt, uns allen eine ganz wundervolle Zukunft bevorstehen werde.

Als am 15. September dieses Jahres die deutsche Wirtschaftsministerin Katharina Reiche den sogenannten Monitoringbericht zum Stand der deutschen Energiewende zusammen mit dem Energiewirtschaftlichen Institut (EWI) und dem Beratungsunternehmen BET Consulting der Presse vorstellte, waren die Worte, die die Ministerin wählte, um die Situation der deutschen Energieversorgung zu beschreiben, interessant.

Die Ministerin machte klar, dass das ganze Vorhaben, die Energieversorgung Deutschlands von gesicherter Stromerzeugung auf eine wetterabhängige Energieproduktion umzustellen, die nicht mehr dem Bedarf, sondern vielmehr dem Zufallsprinzip folgt, sehr viel teurer sei, als bisher behauptet und Deutschland schon heute zeitweise viel mehr an Strom aus Photovoltaik und Windkraft habe, als an Strombedarf vorhanden sei, der deswegen zunehmend zu negativen Preisen im benachbarten Ausland entsorgt werden muss. Mit mehr Bedacht solle daher in Zukunft agiert werden. Der Ausbau der ineffizienten Stromerzeugung aus Sonne und Wind solle aber dennoch fortgesetzt werden, so die Ministerin. Nur nicht mehr im bisherigen Tempo und koste es, was es wolle.

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