„Wenn ich ein Mann gewesen wäre…“ – die feministische Allzweckwaffe gegen Durchschnittlichkeit

vor mehr als 1 Jahr

„Wenn ich ein Mann gewesen wäre…“ – die feministische Allzweckwaffe gegen Durchschnittlichkeit
Bildquelle: Apollo News

Unter Männern zu leben, bedeutet, jederzeit von zahllosen Beinahe-Starathleten umgeben zu sein – wenn da diese eine Knieverletzung aus der Mittelstufe nicht gewesen wäre, wenn die Freundin beim Abiball 1976 nicht mit High Heels auf den kleinen Zeh getreten wäre, wenn der Ball damals beim Hochschul-Volleyball nicht im falschen Winkel auf den Daumen geprallt wäre, wenn der Vater nicht unter Enterbungs-Androhungen das BWL-Studium erzwungen hätte, wenn der Konkurrent nicht gedopt hätte, wenn sie bloß gewollt hätten, aber sie wollten ja gar nicht.

Aber die Voraussetzungen wären da gewesen! Bei der Bundeswehr-Musterung haben sich die Ärzte gar nicht mehr eingekriegt, im G-Jugend Fußballverein war man mit 13 Toren pro Saison der Top-Stürmer (davon sieben Eigentoren), bei den Bundesjugendspielen hat man immer die Ehrenurkunde eingesackt, und aus den perfekten Proportionen hätte noch vieles werden können. Ganz grundsätzlich sieht man bei der Fußball-WM und Olympia überall nur zweitrangige Sportler, die Besten der Besten sind unter uns und geben sich als ganz normale Bürger aus – aber wenn da bloß diese eine Knieverletzung nicht gewesen wäre…

Soweit zu den Männern und ihren drolligen Eigenheiten. Doch was ist das Gegenstück in der Frauenwelt? Die Antwort ist ebenso multitaskingfähig wie die Frau selbst und lässt sich über Branchen hinweg anwenden wie ein Allzweck-Multiflächenreiniger – ob eine Niederlage im Sport, in der Gesellschaft oder im Beruf: „Wenn ich ein Mann gewesen wäre…“ funktioniert immer.

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