Muss der US-Präsident bald in einen Rollstuhl? Diese Frage sollen Mitarbeiter im Weißen Haus im vergangenen Jahr besprochen haben. Angesichts des körperlichen und kognitiven Verfalls des damaligen US-Präsidenten Joe Biden waren Mitarbeiter offenbar besorgt, dass der Demokrat im Falle seiner Wiederwahl bald in den Rollstuhl müsse, berichtet Axios.
Bereits während des Wahlkampfs gab es demnach Überlegungen, Biden in einen Rollstuhl zu setzen – man entschied sich jedoch angesichts des offensichtlich negativen Effekts auf die Wahlchancen des Demokraten, damit mindestens bis nach der Präsidentschaftswahl zu warten. Ein solcher Schritt drohte jedoch unausweichlich zu werden: Bidens persönlicher Arzt Kevin O’Connor warnte, dass der US-Präsident sich im Falle eines weiteren Sturzes, wie es Biden mehrmals während seiner Präsidentschaft erging, möglicherweise sowieso in einem Rollstuhl erholen müsse.
Um einen Sturz zu verhindern, wurde Biden bereits seit Jahren durch öffentliche Veranstaltungen gelotst. Dies wurde immer wieder auch öffentlich ersichtlich: Auf kleinen Karten notierten ihm Helfer bei Reden Orientierungshilfen, damit er den Weg hinter die Bühne finden konnte – manchmal erhielt er kurze Wegangaben durch einen Kopfhörer im Ohr.
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