Als „Wicked“ vor gut einem Jahr weltweit in die Kinos kam, sah sich die Verfilmung des erfolgreichen Broadway-Musicals einem veritablen Shitstorm ausgesetzt, weil die beiden Hauptdarstellerinnen Ariana Grande und Cynthia Erivo sie im Vorfeld als linkspolitischer verkauften als das, was man nachher auf der Leinwand zu sehen bekam: ein verdammt gutes Musical.
Nun ist der zweite Teil in unseren Kinos, aber es ist – wie bei einem Theaterstück so üblich – eher ein zweiter Akt, da der Film in einem Rutsch gedreht wurde, was (Vorproduktion eingeschlossen) ganze fünf Jahre in Anspruch nahm und zu einer kumulativen Spielzeit von ebenso vielen Stunden führte.
Das Filmplakat zum zweiten Teil von „Wicked“
Mit Sicherheit ganz anders, als seine erste Hälfte, was Kenner der Theaterversion nicht überraschen dürfte. Was mit vielen Musicalnummern, schmissigen Songs und einem Highschool-Musical bzw. Hogwarts-Atmosphäre begann, nimmt hier fix einen Dreh in die düsteren Teile dieser Vorgeschichte des „Zauberers von Oz“.
Die angeblich so böse Hexe Elphaba versteckt sich inzwischen in den Wäldern – und dies aus gutem Grunde, da eine hetzerische Plakatkampagne gegen sie läuft, in der sie so dämonisiert wird, als habe sie gerade die Brandmauer eingerissen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











