Besonders harte Worte findet Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte für seinen Koalitionspartner nicht: Es sei „verfehlt“, die extremistische Gruppierung „Interventionistische Linke“ (IL) zu „verharmlosen“, sagt der SPD-Politiker. Die Lokalzeitung Weser-Kurier muss ihm diese Worte fast aus der Nase ziehen. Denn so wirklich Distanz will Bovenschulte nicht zwischen sich und Die Linke bringen.
Bremen – dieser Zwei-Städte-Staat, bei dem manche schon vergessen haben, dass es sich um ein Bundesland handelt, ist eher selten in den bundesweiten Schlagzeilen. Der dortige Senat, die letzte rot-grün-rote Koalition bundesweit, hatte ein ruhiges und konstruktives Arbeitsklima. Zeitweise schien er sogar eher vernünftige Ansätze knalllinker Ideologiepolitik vorzuziehen.
Jetzt jedoch liest man wieder und wieder über die Vorgänge in der Hansestadt: Die Affäre rund um die bremische Linkspartei, V-Leute, gewaltbereite Linksextremisten und Verfassungsrichter zerrt das kleinste Land der Bundesrepublik ins Scheinwerferlicht.
Seitdem dort ein V-Mann des Verfassungsschutzes in der sogenannten „Interventionistischen Linken“ enttarnt wurde, kommt die Politik nicht zur Ruhe. Dabei beweist Die Linke als Partei erneut, dass mit ihr kein Staat zu machen ist – und dass sich die Partei nach wie vor am linksextremen Rand wie zu Hause fühlt. Denn ihre Verbindungen zu dieser linksextremen Organisation sind völlig offen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











