Wie die Bundeswehr Soldaten-Karrieren zerstört

vor 9 Monaten

Wie die Bundeswehr Soldaten-Karrieren zerstört
Bildquelle: Tichys Einblick

„Freunde stehen zusammen.“ So hat die Bundeswehr sich selbst bejubelt, als unsere Soldaten im März 2020 Corona-Patienten aus Frankreich und Italien in deutsche Kliniken transportierten.

Mit den eigenen Leuten geht die Truppe nicht annähernd so pfleglich um.

Michael W. weiß das nur zu genau. Der Hauptfeldwebel steht ab heute vor Gericht – schon wieder. Vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig beginnt seine Berufungsverhandlung. Er wehrt sich gegen seine unehrenhafte Entlassung. Sein Vergehen: Der Mediziner, selbst Sanitätsarzt, hatte sich nicht gegen Corona impfen lassen wollen.

Das wertet die Bundeswehr als Befehlsverweigerung und verfolgt ihn bis heute.

Nach dem Soldatengesetz müssen Mitglieder der Truppe ärztliche Maßnahmen auch gegen ihren Willen hinnehmen, wenn dadurch übertragbare Krankheiten verhütet oder bekämpft werden können. Für diese sogenannte Duldungspflicht hat die Bundeswehr die für notwendig erachteten Impfungen in einem „Basisimpfschema“ aufgelistet. Das umfasst schon lange Impfungen gegen die Infektionskrankheiten Diphtherie, Hepatitis A und B, Influenza, Masern, Mumps, Pertussis, Polio, Röteln und Tetanus. Am 24. November 2021 wurde die Corona-Impfung in dieses Basisschema aufgenommen.

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