Seit geraumer Zeit streiten die Fraktionen im Bundestag um die Säle: Die SPD, inzwischen nur noch drittstärkste Kraft, will der AfD nicht den größeren Sitzungssaal überlassen. Stattdessen wird die AfD vorerst im viel zu kleinen, ehemaligen FDP-Saal ihre Fraktionssitzungen abhalten.
Die Folge: Die Abgeordneten sitzen dicht an dicht beieinander, an eng zusammengeschobenen Tischen. Dort ist es „eng wie in einer Sardinenbüchse“, schildert der AfD-Bundestagsabgeordnete Pierre Lamely auf X. Er ist nicht der einzige: Viele Kollegen lassen sich frustriert über die Situation aus. „Die AfD wird systematisch benachteiligt“, beklagt sich der Abgeordnete Roland Gläser.
In der Tat ist es eng: Jeder Abgeordnete hat im Fraktionssaal umgerechnet nur rund einen Quadratmeter Platz. Zum Vergleich: 1,5 Quadratmeter werden in Deutschland Schweinen im Stall zugestanden. Schüler in Schulen sollten pro Kopf rund 2,5 Quadratmeter Platz in Klassenzimmern haben.
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