Ich unterhalte mich mit einer Frau, die felsenfest an die Klimaideologie und die von Deutschland angeführte Energiewende glaubt. Sie hat keinerlei Wissen, das über die Tagesschau hinausgeht. Sie versucht mich von ihrer Meinung zu überzeugen. Ich halte dagegen und trumpfe mit all meinem Wissen auf, das ich mir mit mehreren Büchern und Vorträgen angeeignet habe. Ich bin davon überzeugt, die wesentlich differenzierteren Argumente zu haben. Am Ende der Unterhaltung sagt die Frau abwertend zu mir: „Was sind Sie stur?! Sie lassen sich ja gar nichts sagen.“
Was ist hier passiert? Die Frau fährt selbstsicher und schnell auf ihrer perfekt ausgebauten Denkautobahn. Diese Denkautobahn benutzt sie seit Jahren; und ihre Medien und ihr Umfeld erhalten diese Denkautobahn in dem besten Zustand. Aus ihrer Sicht wäre es töricht, ihren schicken Wagen auf ihrer Denkautobahn abzustellen, über die Leitplanken zu steigen, um dann auf irgendeinem Denktrampelpfad weiterzugehen, der vermeintlich nicht weiterführt. Wenn ich dagegen auf dem Denktrampelfad bleibe, dann muss ich in ihren Augen irgendeinen Persönlichkeitsschaden haben. „Was sind Sie stur?!“
Versuchen Sie einem Menschen, der Donald Trump für einen Faschisten hält, ein paar seiner politischen Entscheidungen nahezubringen, die Sie durchaus diskutabel finden.
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