Wiederauferstehung der FDP: Auch Kubicki ist kein Messias

vor 3 Monaten

Wiederauferstehung der FDP: Auch Kubicki ist kein Messias
Bildquelle: Apollo News

Christian Dürr – Christian wer? Der FDP-Chef hat bewiesen, dass er nicht der Richtige ist, um die Freien Demokraten wieder aufzurichten. Der ehemalige Fraktionsvorsitzende hat es nicht geschafft, seiner Partei oder auch nur sich selbst ein neues Profil zu geben.

Stattdessen hat die FDP seit ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag vor allem als Spaßpartei von sich reden gemacht. Mit Stunts wie öffentlichkeitswirksamem Tausalzstreuen oder abrasierten Haaren schaffte sie es in die Schlagzeilen, mit Inhalten eher weniger. Spaßpartei – man könnte auch sagen: ein Witz. Branding-Versuche à la „radikale Mitte“ kamen bisher eher wie die politische Version einer Handvoll Schlaftabletten daher.

Jetzt will Wolfgang Kubicki doch noch mal ran. Das FDP-Urgestein tritt im Verbund mit dem bayerischen Freidemokraten Martin Hagen an, der sein Generalsekretär werden soll. Das könnte – könnte – ein Duo für einen Aufbruch sein.

Kubicki hat die Chance, aus der FDP eine Partei zu machen, die gebraucht wird. Liberal, aber vor allem klar in der Analyse und in der Sprache über die Probleme, die unsere Gesellschaft prägen. Dass Kubicki entsprechend analysieren und sprechen kann, hat er oft genug unter Beweis gestellt.

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