Winston Churchill hat zwei würdige Erben: Donald Trump und Benjamin Netanjahu

vor 4 Monaten

Winston Churchill hat zwei würdige Erben: Donald Trump und Benjamin Netanjahu
Bildquelle: NiUS

Auf den maximal humanitären Militäreinsatz unter schwierigsten Bedingungen im Gazastreifen folgte die präziseste Militäroperation der Menschheitsgeschichte. Donald Trump und Benjamin Netanjahu haben sich ihren Platz in den Geschichtsbüchern endgültig verdient. Die westliche Zivilisation hat ihnen viel zu verdanken.

Als sich die westlichen Länder im Jahre 2015 mit dem Iran auf ein Atomabkommen einigten, das von den meisten Kommentatoren als großer diplomatischer Erfolg gefeiert wurde, ahnte Thomas Sowell, der amerikanische Großintellektuelle, bereits Böses. Er verglich Obama in einer Kolumne mit dem britischen Premierminister Neville Chamberlain und dessen Münchner Abkommen. Erneut werde ein „kleines Land“, damals die Tschechoslowakei, nun Israel, den „Wölfen“ zum Fraß vorgeworfen, für ein „wertloses Abkommen“.

Sowell zufolge ging es Obama nicht darum, den Iran von der Entwicklung atomarer Waffen abzuhalten, sondern Israel dabei zu stoppen, die Mullahs rechtzeitig aufzuhalten.

Er sollte zweifach Recht behalten. Die iranische Regierung ließ sich von ein paar Sätzen auf Papier nicht von ihrem Ziel abhalten, und tatsächlich ist der Vergleich mit dem britischen Premierminister der Jahre 1937 bis 1940, der die Nationalsozialisten tragisch unterschätzte, zutreffend.

Barack Obama, Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier und die Regierungschefs der weiteren am Iran-Abkommen beteiligten Länder unterschätzten eine historische Gefahr, flüchteten sich in Kurzzeit-Diplomatie ohne langfristige Erfolgsaussichten, verabschiedeten den Frieden durch Stärke und ersetzten ihn mit Dauerkonflikt durch Schwäche. Sie alle lernten nichts aus dem vielleicht größten Fehler der Geschichte, sondern wiederholten ihn. Sie handelten wie Neville Chamberlain.

Die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) traf im September 2019 am Rande der UN-Vollversammlung in New York den damaligen iranischen Präsidenten Hassan Ruhani.

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