„Wir sind nicht länger bereit zu schweigen“, ruft Ferat Koçak und geriert sich als Stimme für alle Migranten

vor 4 Monaten

„Wir sind nicht länger bereit zu schweigen“, ruft Ferat Koçak und geriert sich als Stimme für alle Migranten
Bildquelle: Apollo News

Auf Antrag der Linken wurde heute im Bundestag eine Studie der NaDiRa (Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor) debattiert. Diese Studie kommt zum Ergebnis, dass Migranten von Behörden strukturell benachteiligt werden. Dass die NaDiRa tatsächlich neutral gearbeitet hat, darf allerdings bezweifelt werden. So ist einer der Leiter der Geschäftsstelle, Cihan Sinanoğlu, etwa Autor bei der taz.

Im Bundestag jedenfalls wurde der Antrag der Linken hitzig debattiert. Den Auftakt machte für die Linke Ferat Koçak. „Wenn man so aussieht wie ich, wenn man einen anderen Namen hat, eine andere Geschichte, dann merkt man schnell man wird anders behandelt“, so Koçak. Als Migrant müsse man am Bahnhof regelmäßig als Einziger seinen Ausweis vorzeigen. Auch bei Bewerbungen und der Vergabe von Wohnungen werde man regelmäßig benachteiligt.

„Doch wir sind nicht länger bereit zu schweigen, Deutschland hat ein Rassismusproblem“, so Koçak weiter und beansprucht offenbar, für alle Migranten in Deutschland zu sprechen. „Ob im Bürgeramt oder in der Polizei“, der allum sich greifende Rassismus müsse konsequent bekämpft werden, so der Linken-Politiker. Migranten gegeneinander auszuspielen, sei indes Grundlage der Politik der Bundesregierung. Zudem wolle die Bundesregierung verhindern, dass Migranten sich zusammenschließen und gemeinsam für ihre Rechte kämpfen. „Doch wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen, wir werden so lange kämpfen bis alle Menschen in dem Land den Respekt bekommen, den sie verdienen“.

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