Windbarone in Panik: Wirtschaftsministerin Reiche greift das System der Erneuerbaren an

vor 3 Monaten

Windbarone in Panik: Wirtschaftsministerin Reiche greift das System der Erneuerbaren an
Bildquelle: Tichys Einblick

Käme ein Bäcker auf die Idee, dass die Steuerzahler überschüssige, nicht mehr verkaufte Brötchen bezahlen sollten, würde man ihn für nicht ganz dicht erklären. „Ich habe sie produziert, also müssen sie, wenn schon nicht abgenommen, so doch bezahlt werden“, wäre eine absurde Forderung. So aber läuft es bei den sogenannten „erneuerbaren Energien“ ab. Strom, den Windräder oder PV-Anlagen produzieren, weil gerade viel Wind und Sonne vorhanden sind, der aber nicht benötigt wird, muss dennoch bezahlt werden. Diese merkwürdige Regel trägt wesentlich zu jenen Milliardenkosten bei, die die sogenannte Energiewende verschlingt.

Jetzt ist Bundeswirtschaftsministerin Reiche angetreten, wenigstens diesen Unsinn zu kappen. Der Strommüll der sogenannten Erneuerbaren, der nicht abgenommen wird, soll nicht mehr vom Steuerzahler subventioniert werden. So ihr Plan.

Der aber trifft auf heftigste Gegenwehr vor allem der Windrad-Lobby. In weiten Teilen des Freistaats werde es keine neuen Investitionen in Wind- und Solarparks mehr geben, tönt es beispielsweise aus dem notorisch windschwachen Bayern, wo derzeit viele Windräder gebaut werden. Die Lobbyisten hauen hier kräftig auf den Putz.

Übrigens gehört auch Helmut Aiwanger dazu. Er ist der Bruder des bayerischen Wirtschaftsministers und Chefs der Freien Wähler, Hubert Aiwanger. Rechtsanwalt Thomas Mock, der die Entwicklung in der Windindustrie seit langem kennt und heute Bürgerinitiativen berät, sagt im TE-Wecker gegenüber Tichys Einblick: „Das bisherige Geschäftsmodell basiert weniger auf Effizienz als auf garantierten Einnahmen. Über Jahre wurde der Ausbau politisch beschleunigt – etwa durch vereinfachte Genehmigungsverfahren im Zuge europäischer Vorgaben wie RED III.“

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