Der Wohnungsmangel in Deutschland hat nach Einschätzung des Pestel-Instituts Ende 2024 einen neuen Höchststand erreicht. Bundesweit fehlten zuletzt rund 1,4 Millionen Wohnungen. Eine Entspannung ist laut Studie in den kommenden Jahren nicht zu erwarten.
Pestel-Chefökonom Matthias Günther erklärte bei der Vorstellung der Untersuchung in Berlin, dass der Neubau deutlich hinter dem Bedarf zurückbleibe. In den nächsten Jahren rechnet das Institut mit lediglich etwa 200.000 neu gebauten Wohnungen pro Jahr. Das entspreche nur rund der Hälfte dessen, was jährlich notwendig wäre.
Besonders betroffen sind laut Studie junge Menschen unter 25 Jahren sowie ältere Bürger. Die junge Generation sei auf dem Wohnungsmarkt zur „benachteiligten Gruppe“ geworden. Gleichzeitig könnten sich viele ältere Menschen in Großstädten ihre Wohnungen nach dem Ende des Erwerbslebens nicht mehr leisten und müssten ihre Wohnorte verlassen.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











