Nachdem der argentinische Präsident Javier Milei überraschend gestärkt aus den Zwischenwahlen zum argentinischen Kongress hervorgegangen ist, versucht man in Europa, insbesondere in Deutschland den Erfolg des libertären Reformers zu erklären – auch beim Auslandsjournal des ZDF wundert man sich über den Sieg von Mileis Partei „La Libertad Avanza“ und fragt sich: „Ist das nun völlig irre?“
Unter dem Titel „Argentinisches Kettensägen Massaker“ versucht das öffentlich-rechtlich finanzierte Programm Auslandsjournal in seinem Internetformat Global politiX Mileis Politik zu erklären. Seine geplanten beziehungsweise bereits umgesetzten Wirtschaftsreformen fasst Moderator Christoph Röckerath kurzerhand als „Zerstörungswut“ zusammen. Er würde darüber hinaus den Klimawandel leugnen und einen Kulturkampf führen, „gegen alles was nicht seinem Weltbild entspricht“.
Insgesamt zieht man ein negatives Fazit: „Er (Milei, d.Red.) nimmt Proteste und Gewalt auf den Straßen in Kauf. Er riskiert Verarmung. Er riskiert eine riesige Abhängigkeit von Krediten, vor allem aus den USA. Er ist ein Mann, der keine Grenzen kennt, dem nichts peinlich scheint.“
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