Wie Focus berichtet, hat ZDF-Intendant Norbert Himmler gegenüber dem früheren Präsidenten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Arne Schönbohm, eine Unterlassungserklärung abgegeben. Demnach verpflichtet sich Himmler, bestimmte Aussagen über das Gerichtsurteil in der Böhmermann/Schönbohm-Affäre künftig nicht mehr zu wiederholen oder verbreiten zu lassen.
Auslöser war ein Auftritt Himmlers im Podcast „Table Today“ am 8. November 2025. Dort hatte der Intendant das Urteil des Landgerichts München I zur Böhmermann/Schönbohm-Affäre relativiert und sinngemäß gesagt, das Gericht habe nicht festgestellt, dass das ZDF „etwas Falsches behauptet“ habe; in dem Beitrag sei „kein Satz falsch gewesen“.
Schönbohms Anwalt sah darin eine irreführende Darstellung des Urteilsinhalts und forderte Himmler zur Unterlassung auf. Nach Medienberichten übernahm das ZDF zudem Anwaltskosten Schönbohms in Höhe von rund 1.400 Euro.
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