„Das ist Aktivismus und kein Journalismus!“: Riesige Aufregung nach ZDF-Manipulation bei Merz-Rede

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„Das ist Aktivismus und kein Journalismus!“: Riesige Aufregung nach ZDF-Manipulation bei Merz-Rede
Bildquelle: NiUS

Sie haben es wieder getan: In den heute-Nachrichten wurde die Reaktion der CDU-Delegierten auf eine Parteitags-Rede von Friedrich Merz mit falschen Bildern kombiniert. Kein Fehler, sondern ein weiterer Fall von gezielter Desinformation.Auf dem CDU-Parteitag in Berlin grenzte sich Friedrich Merz deutlich von der AfD ab. In Sachen Westbindung, NATO und Europa etwa vertrete diese Partei Positionen, die gegen alles stünden, was die Union ausmache. „Wir werden mit dieser Partei, die sich da Alternative für Deutschland nennt, nicht zusammenarbeiten. Vorher nicht, nachher nicht. Niemals“, ruft Merz in den Saal.ZDF heute berichtete vom Parteitag und brachte auch einen Ausschnitt aus der Rede des CDU-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten – dieser aber wurde verkürzt und manipuliert. Merz hatte wörtlich gesagt: „Die AfD ist der wichtigste Gegner für uns in diesem Wahlkampf. Wir wollen sie wieder kleinmachen, sie wollen wir zu einer Randerscheinung machen, da wo sie hingehört, liebe Freundinnen und Freunde! Und da gibt es kein Wenn und kein Aber (Jubel), gar nichts gibt es da mit uns zusammen zu machen! Gar nichts!“Nach dem Wenn und Aber brach lauter Jubel im Saal aus, es wurde frenetisch geklatscht.

Im ZDF sah das Ganze allerdings so aus: Nach „da, wo sie hingehört“ bricht der O-Ton abrupt ab. Schnitt: Zu sehen sind nun schweigende Delegierte, die mit skeptischem Blick und verschränkten Armen dasitzen. Stimme der Redakteurin aus dem Off: „Trotzige Zustimmung auch bei den Delegierten aus West wie Ost.“

Die gezeigten Bilder entstanden zu einem ganz anderen Zeitpunkt des Parteitags, sollen aber Skepsis zu Merz‘ Worten suggerieren. Aus der lautstarken Zustimmung die Nachrichten des Zweiten also „trotzige Zustimmung“, um den Eindruck zu erwecken, „die eigenen Leute würden Merz bei seiner Abgrenzung von der AfD nicht trauen“, wie Carsten Brennecke, Rechtsanwalt für Presserecht auf der Plattform X schreibt:„Das ist nicht nur journalistisch unseriös, sondern presserechtlich schlicht rechtwidrig: Der Zusammenschnitt der falschen Publikumsreaktion ist eine lupenreine Falschbehauptung. Mit diesem Bericht knüpft das ZDF leider nahtlos an seine gerichtlich verbotene Correctiv-Falschberichterstattung an…“

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