Tichys Einblick: Zehn Jahre voraus – Hintergründe zur Amadeu Antonio Stiftung

vor 9 Monaten

Tichys Einblick: Zehn Jahre voraus – Hintergründe zur Amadeu Antonio Stiftung
Bildquelle: Tichys Einblick

Einfach ignorieren? Nein, der Amadeu Antonio Stiftung kann man nicht genug Aufmerksamkeit schenken. Denn die im linksradikalen Spektrum verortete, von der Regierung mit vielen Millionen Euro subventionierte Stiftung steht heute sinnbildlich für das Bestreben, die Gesellschaft ideologisch umzugestalten und zu spalten.

Und sie sitzt auch deshalb auf der Anklagebank, weil Tichys Einblick seit einer Dekade unermüdlich nachschaut und berichtet. Die verschachtelten Organigramme dieser Organisation überraschten bei den Recherchen eins ums andere Mal – vielleicht so, wie manch einer überrascht ist, wenn die Titanwurz im Botanischen Garten einmal in der Nacht ihre eindrucksvolle Blüte öffnet, aber als Nebeneffekt diesen schrecklichen Aasgeruch verbreitet.

Aber Nase zu und durch: Den Anstoß für die fortlaufende Beschäftigung gab jetzt ein Frontalangriff der Stiftung gegen ein Portal der Neuen Medien. Im Zentrum stand ein Aufruf der Linkspartei aus Berlin-Treptow, die dort ansässige „Apollo-News“-Redaktion rund um den ehemaligen „Tichys Einblick“-Redakteur Max Mannhardt mit robusten Methoden aus dem Viertel zu verjagen. Mit im Boot bei den kaum verschleierten Gewaltaufrufen saß auch eine Referentin der AAS.

Das ideologische Geflecht breitet sich weiter aus: Zu Beginn der Recherche stolperte TE gleich über einen weiteren Fall einer Zusammenarbeit der AAS mit radikalen Kräften. Das Ziel auch hier: den Meinungskorridor verengen, um die Neuen Medien aus dem öffentlichen Raum zu vertreiben. Konkret traf es den Radiosender „Kontrafunk“, der zuletzt in Konstanz ein Ausflugsboot gemietet hatte, dessen Betreiber aber auf Druck einer linksradikalen Initiative „Konstanz für Demokratie“ einen Rückzieher machte.

Im Newsletter 40 von „Konstanz für Demokratie“ wird nun explizit auf die AAS hingewiesen, es empfehle sich „im Kreise von Gleichgesinnten“ beim online veranstalteten „Resilienz-Stammtisch“ der Amadeu Antonio Stiftung reinzuschauen.

Die Verbindung ist systemisch und nicht zwingend projektspezifisch: „Konstanz für Demokratie“ passt perfekt in das Fördermodell der AAS, die jährlich Hunderte ähnlicher Initiativen unterstützt. Die Amadeu Antonio Stiftung als bundesweiter „Schirm“ fördert und vernetzt Basisinitiativen, die vor Ort umsetzen, was die Stiftung bundesweit propagiert.

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