Die bayerische Landeshauptstadt München plant, ab dem kommenden Jahr den islamischen Fastenmonat Ramadan mit einer speziellen Straßenbeleuchtung zu würdigen. Der Verwaltungs- und Personalausschuss der Stadt hat am 11. Dezember mit den Stimmen von Grünen, SPD, Linken und kleineren Parteien diese umstrittene Entscheidung durchgesetzt.
Der Beschluss sieht vor, dass München künftig mit beleuchteten Sternen, Laternen und Halbmonden auf den Ramadan aufmerksam macht. Die Maßnahme soll laut Stadtrat „ein Zeichen der Sichtbarkeit muslimischen Lebens sowie gegen antimuslimischen Rassismus“ setzen.
Der Muslimrat München zeigt sich erfreut. Die Beleuchtung wecke „das Gefühl der Gleichberechtigung, Akzeptanz und Wertschätzung unserer Religionsgemeinschaft durch die Gesellschaft“. Gleichzeitig könnte die Aktion „nicht über die stärker werdende Muslimfeindlichkeit in der Gesellschaft hinwegtäuschen“. In ihrer Mitteilung fordern sie „konsequentere, strukturelle Maßnahmen“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











