Linke Gewalt gegen Journalisten: Wie die „Zeit“ die Attacke auf „Apollo News“ kleinschreibt

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Linke Gewalt gegen Journalisten: Wie die „Zeit“ die Attacke auf „Apollo News“ kleinschreibt
Bildquelle: NiUS

Was die Zeit in einer groß angelegten Recherche, an der gleich vier Autoren gearbeitet haben, auf aberwitzige Weise verharmlost, hätte noch deutlich schlimmer ausgehen können. Glücklicherweise griffen Polizisten ein, als ein Journalist von Apollo News vergangenen Samstag wehrlos am Boden lag und mit Tritten malträtiert wurde, umringt von einem linken Mob, der ihn so lange gejagt hatte, bis er auf den harten Asphalt stürzte.

Die Situation war offenkundig lebensgefährlich, denn Tritte gegen den Kopf sind es immer. Das sind die nüchternen, unbestreitbaren Fakten, wie sie durch Fotos und Videos dokumentiert sind, die unmittelbar nach der Gewalteskalation bereits in sozialen Medien zirkulierten:

Doch Zeit Online sieht die Sache anders. Sie behauptet, dass sich die Geschehnisse in Wahrheit komplexer darstellen. Sie seien kommentiert worden, „bevor überhaupt klar“ gewesen sei, was auf jener Demo „eigentlich los war“, und seien „nicht so eindeutig, wie es zunächst den Anschein“ gehabt habe. Bereits die Schlagzeile „Sie riefen ‚Nazis raus‘, danach gab es Prügel“ ist grotesk. Mit dieser Zeile nimmt die Zeit die Täterperspektive ein und lässt die Gewalt wie eine verständliche Reaktion erscheinen. Denn im Milieu ihrer Leserschaft werden Journalisten von Apollo News oder der Jungen Freiheit ohnehin tendenziell als rechtsextrem diffamiert.

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