Zur Einsatzvorbereitung für die Straße von Hormus: Deutsches Minenjagdboot sticht Richtung Mittelmeer in See

vor 2 Monaten

Zur Einsatzvorbereitung für die Straße von Hormus: Deutsches Minenjagdboot sticht Richtung Mittelmeer in See
Bildquelle: Apollo News

Als Vorbereitung auf einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus ist am Montagnachmittag das Minenjagdboot „Fulda“ der deutschen Marine vom Marinestützpunkt Kiel-Wik in Richtung Mittelmeer ausgerückt. Das Boot rückt noch nicht zu einem Einsatz aus – dieser bräuchte die Zustimmung des Bundestags. Sollte das Parlament einem solchen Einsatz in der Straße von Hormus zustimmen, wäre das Boot bereits näher am Einsatzort. Auch das Versorgungsschiff „Mosel“, das gerade in der Ägäis im Einsatz ist, soll sich stattdessen nun auf einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus vorbereiten.

Das Minenjagdboot „Fulda“ wird dabei aus einem Nato-Einsatz in Nord- und Ostsee herausgenommen und soll sich im Mittelmeer einem Nato-Minenabwehrverband anschließen. Dort soll es auch schon nach Minen suchen – eine Aufgabe, die es auch in der Straße von Hormus übernehmen würde. Zu diesem Zweck ist das Boot mit Sonarsystemen sowie ferngelenkten Unterwasser-Drohnen ausgestattet, mit denen größere Seegebiete systematisch abgesucht werden können. Für den Einsatz sind 40 Soldaten an Bord.

Laut Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wird durch die vorsorgliche Verlegung „wertvolle Zeit gespart, um die im Bündnis hoch anerkannten Minenjagd-Fähigkeiten der ‚Fulda‘ schnell in den Einsatz zu bringen, wenn die durch die Bundesregierung bestimmten Voraussetzungen erfüllt sind.“

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