Zwischen Antifa-Blockaden und Weidel-Wahl: Sechs Lehren aus dem AfD-Parteitag in Riesa

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Zwischen Antifa-Blockaden und Weidel-Wahl: Sechs Lehren aus dem AfD-Parteitag in Riesa
Bildquelle: NiUS

Der Parteitag der AfD in Riesa neigt sich dem Ende zu. Während am Samstag vor der Halle tausende Gegendemonstranten erfolglos versuchten, das Treffen zu verhindern, aber für erhebliche Verzögerungen sorgten, wurde in der Halle AfD-Chefin Alice Weidel endgültig zur Kanzlerkandidatin gekürt.

Anschließend begann die Partei, über die einzelnen Passagen ihres Wahlprogramms abzustimmen. Die wohl wichtigste Entscheidung am Sonntag: Mit deutlicher Mehrheit wurde die von einem möglichen Verbot durch das Innenministerium bedrohte „Junge Alternative“ aufgelöst und die Jugendorganisation in die Partei überführt. Welches Fazit kann man also von diesem Parteitag ziehen?

Alice Weidel wurde zur Kanzlerkandidatin gekürt.

Es ist weiterhin nicht normal, dass ein Parteitag einer demokratisch gewählten Partei mit 2000 Polizisten geschützt werden muss, Delegierte fünf Stunden zu spät eintreffen, nur weil Linksradikale Straßen blockieren, und selbst Journalisten massiv bedrängt werden. Die Antifa spielte mitunter Polizei und kontrollierte Ausweise von Anreisenden. Und selbst der Vorsitzende der Grünen Jugend beteiligte sich an den Blockaden der Aktivisten-Gruppierung „Widersetzen“. Wer diese auf AfD-Parteitag mittlerweile normale Prozedur für wünschenswert hält, braucht auch nicht mehr von „demokratischen Gepflogenheiten“ sprechen.

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