Die Cyprus Times berichtet, dass zwei ballistische Raketen vor der Küste Zyperns rechtzeitig abgefangen werden konnten. Gleichzeitig wurde eine neue „Sicherheitsbedrohung“ für die britische Basis Akrotiri ausgerufen – Soldaten sollen Schutz suchen. Auch der britische Verteidigungsminister John Healey hat die Raketen bestätigt – jedoch sei noch unklar, ob sie absichtlich in Richtung Zypern geschossen wurden. Zuvor soll es auch Alarm auf der Insel gegeben haben – zudem wurde der Bereich um den Flughafen in Paphos evakuiert.
Die Raketen kommen mutmaßlich aus dem Iran – bereits in der Nacht zum Montag war eine Drohne auf dem Startfeld der britischen Militärbasis Akrotiri eingeschlagen. Niemand wurde bei dem Vorfall verletzt. Da die Basis völkerrechtlich zu Großbritannien gehört, kann der nächtliche Drohneneinschlag kaum als Angriff auf die EU bezeichnet werden – jedoch sehr wohl aber als Angriff auf NATO-Territorium.
Der jüngste Angriff am Vormittag hatte jedoch, obwohl er abgefangen wurde, direkte Auswirkungen auf Zypern. Damit handelt es sich erstmals um einen Angriff auf die EU. Das Mullah-Regime im Iran scheint entschlossen, auch die EU – und damit auch Deutschland – in den Krieg hineinzuziehen. Mit dem Angriff auf britische Basen und zyprisches Territorium stehen auch Beistandsgarantien im Raum: in Fall der britischen Basen Artikel Fünf des NATO-Vertrags und im Falle Zyperns die EU-Beistandsklausel. Noch wurde keine der beiden Beistandsgarantien geltend gemacht – es könnte sich hierbei jedoch nur um eine Frage der Zeit handeln.
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