Zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen und dem Start der UN-Klimakonferenz im brasilianischen Belém stellt sich die Frage, warum Deutschland noch immer am Pariser Klimaabkommen festhält. Nicht nur die fehlende Verbindlichkeit zerrt an der Sinnhaftigkeit, sondern vor allem ausbleibende Erfolge. NIUS liefert zehn Gründe, warum zum Jubiläum eigentlich ein Austritt angebracht wäre.
Als 2015 auf der Klimakonferenz in Frankreich das bekannte Pariser Klimaabkommen beschlossen wurde, war die Euphorie noch groß. Beteiligt waren nicht nur die Industrienationen, sondern ebenso Schwellen- und Entwicklungsländer. Mit gemeinsamer Kraft sollten die neuen Klimarichtlinien ein voller Erfolg werden.
Von der anfänglichen Euphorie ist jedoch nicht viel übriggeblieben. Neben dem Kyoto-Protokoll, das 1997 in Japan festgelegt wurde, hat sich einzig das Pariser Klimaabkommen von 2015 im kollektiven Gedächtnis verfestigt. Um 1,5 Grad sollte sich die Erdatmosphäre maximal erhitzen – so das Ziel der Pariser Verträge.
Das Pariser Abkommen wurde getroffen, als auch der Zeitgeist passte. 2015 spielte der Klimaschutz in vielen westlichen Gesellschaften eine große Rolle.
Zehn gute Gründe, um zum zehnten Jahrestag aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen:
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