Nach den Angriffen auf Journalisten am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt droht das Protestbündnis „Widersetzen“ nun auch CDU und BSW. Auf der Abschluss-Pressekonferenz am Sonntag erklärte Sprecher Noa Sander, Parteien würden zum „nächsten Aktionsziel“, sollten sie der AfD zur Macht verhelfen.
„An alle Parteien, insbesondere CDU und BSW: Das hier ist unsere explizite Warnung! Wenn ihr es wagt, den Faschist*innen an die Macht zu helfen, macht ihr euch zu unserem nächsten Aktionsziel“, sagte Sander.
Bei der Pressekonferenz weigerten sich die Sprecher der linksextremen Initiative zudem, Gewalt gegen Journalisten, insbesondere den Angriff auf drei Reporter von Apollo News am Samstag, zu verurteilen. Zunächst sollte eine entsprechende Nachfrage von Apollo News überhaupt nicht beantwortet werden – mit Verweis auf das Medium wurde abgeblockt.
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