Der hessische Verfassungsschutz setzt im Kampf gegen Rechtsextremismus zunehmend auf Präsenz an Schulen. Laut einer Antwort des von Roman Poseck (CDU) geführten hessischen Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hat sich der Fokus des zuständigen Dezernats, des Kompetenzzentrums Rechtsextremismus („KOREX“), in den vergangenen Jahren klar auf schulische Interventionen verschoben.
Nach Angaben des Innenministeriums war KOREX im Jahr 2023 bei 18 Terminen im Kultusbereich tätig, der auch den Schul- und Bildungsbereich umfasst. Im Jahr 2024 stieg die Zahl der Termine auf 120, im Jahr 2025 sogar auf 166. Damit hat sich die Zahl der Einsätze im Kultusbereich innerhalb von zwei Jahren mehr als verneunfacht.
In welchem Umfang diese Termine tatsächlich an Schulen stattfinden, lässt sich aus den vorliegenden Zahlen nicht unmittelbar ableiten. KOREX selbst gibt jedoch an, sich mit seinem Angebot „insbesondere an Schulen“ zu richten. Daraus lässt sich zumindest schließen, dass Schulen innerhalb des Kultusbereichs eine zentrale Rolle spielen.
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