Ich sage es deutlich: Das Jahr 2025 war ein schlimmes Jahr. Auch für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Aber, die Verantwortlichen bei ARD, ZDF und Deutschlandradio haben es nicht einmal bemerkt.Wie soll man auch etwas von der Lebenswirklichkeit der Mehrheit mitbekommen, wenn man hochnäsig im Elfenbeinturm sitzt. Sehr gut finanziert vom gemeinen Beitragszahler. Jährlich bekommt der ÖRR in Deutschland rund neun Milliarden Euro über den Rundfunkbeitrag, sprich Pflichtbeitrag. Hinzu kommen noch satte Millionen-Einnahmen durch diverse Tochterunternehmen, zum Beispiel im Bereich der Werbung.
Wenn ARD, ZDF und Deutschlandradio mit dem Geld wenigstens ihren klaren Verpflichtungen aus den Rundfunkstaatsverträgen nachkommen würden, dann könnte man damit einigermaßen leben. Journalistisch tun sie das keinesfalls. Vor allem aus links-grüner Sicht wurden uns auch 2025 Tag für Tag die Themen aus Deutschland und der Welt präsentiert. Alles, was nicht in die betreute Welt des ÖRR passt, wurde wieder ausgeblendet. Zumindest als „rechts“ für das Publikum deutlich eingeordnet.
Es gab auch im Jahr 2025 weitere „Highlights“ der Verfehlungen. Die ARD-Anstalt rbb, der Rundfunk Berlin-Brandenburg, haute gleich im Januar in seiner traditionellen Nachrichtensendung „Abendschau“ dermaßen daneben, dass nicht nur die Karriere des Berliner Bundestagsabgeordneten Gelbhaar von den Grünen zerstört wurde, sondern die gesamte Glaubwürdigkeit journalistischer Kompetenz der Zweiländeranstalt.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











