Die politischen Kräfteverhältnisse in Österreich verschieben sich erneut zugunsten der FPÖ. Aktuelle Umfragedaten deuten darauf hin, dass die Partei unter ihrem Vorsitzenden Herbert Kickl weiter an Zustimmung gewinnt und sich ihren bisherigen Höchstwerten annähert. Als möglicher Treiber dieser Entwicklung gilt die zunehmende Energiepreiskrise, die derzeit vor allem der Freiheitlichen Partei politischen Rückenwind verschafft.
Laut einer aktuellen Erhebung des Instituts Lazarsfeld im Auftrag von oe24, für die zwischen dem 9. und 17. März rund 2.000 Personen befragt wurden, liegt die FPÖ bei 37 Prozent. Damit erreicht sie nahezu jene Werte, die die ÖVP unter Sebastian Kurz im Jahr 2019 erzielen konnte. Im Vergleich zur vorherigen Messung bedeutet das ein leichtes Plus von einem Prozentpunkt.
Die ÖVP kommt in der Umfrage auf 20 Prozent und verharrt damit auf ihrem bisherigen Niveau. Die Kanzlerpartei zeigt weiterhin Schwächen unter der Führung von Christian Stocker. Die SPÖ verliert einen Prozentpunkt und liegt nun bei 18 Prozent.
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