Zu Zeiten der Bonner Republik hieß es, der Bundestag sei mal voller und mal leerer, aber immer voller Lehrer! Im Prinzip hat sich daran im 20. Deutschen Bundestag wenig geändert, wenn man den Spottvers als Metapher dafür nimmt, dass nur noch wenige Volksvertreter mitten aus dem Wirtschaftsleben kommen.
Dies bestätigt ein Blick in das aktuelle Abgeordneten-Handbuch („Kürschner“), das in diesen Tagen offiziell erscheint. Es gibt Auskunft über die beruflichen Hintergründe der Bundestagsabgeordneten.
Die hohe Akademikerquote zeigt: Es fehlt an Abgeordneten, die praktische Berufserfahrung in Unternehmen oder eine berufsnahe Ausbildung haben. Zudem machen 52 der jetzt 630 Abgeordneten keine Angaben über den beruflichen Hintergrund. Vielleicht, weil sie oder er keinen hat?
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











